Gesundheitsmanagement

Gesundheitsmanagement

Zertifikat vivere et valere - DAS Gesundheitsmanagement
Gute Arbeit zahlt sich aus!


Zielgruppen

- Privatbetriebe (KMU)
- Öffentliche Organisationen


Inhalte und Nutzen

Betriebe stehen sich heute vor vielfältigen Herausforderungen: Sie müssen qualifizierte Fachkräfte gewinnen und möglichst lange und produktiv im Betrieb halten. Gleichzeitig sind sie den steigenden Anforderungen des globalisierten Marktes ausgesetzt und gefordert, innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben. Das gelingt durch eine positive Unternehmenskultur, die sich konstant weiterentwickelt und die Beschäftigten in ihren Fähigkeiten und Kompetenzen schätzt und fördert. Das Zertifikat vivere et valere des vival.institute drückt aus, dass Unternehmen und Organisationen einen Entwicklungsprozess nach den Qualitätskriterien des Europäischen Netzwerkes für Gesundheitsförderung durchlaufen haben, der zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden und sozialer Verantwortung führt.

Dabei umfasst der zugrunde liegende Gesundheitsbegriff der bio-psycho-sozialen Gesundheit drei Dimensionen

  1. Die physische Gesundheit und die körperlichen Aspekten wie Fitness, Anstrengung, Licht, Lärm, usw.
  2. Die psychische Gesundheit und die inhaltlichen Anforderungen wie Aufgaben, Verantwortung, usw.
  3. Die soziale Gesundheit mit Einflüssen wie der Gestaltung von Arbeitsbeziehungen, Unterstützung, Anerkennung und Wertschätzung, usw.

All diese Aspekte können belastend, aber auch stärkend wirken. Ziel von Gesundheitsmanagement ist es demnach, Menschen zu stärken und Arbeitsbedingungen zu verbessern, um die individuelle Leistungsfähigkeit genauso zu erhalten wie die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit.

Konkret umfasst der Managementprozess vivere et valere des vival.institute folgende Schritte

  1. Sensibilisierung: Die ersten Beratungsgespräche mit der Geschäftsleitung umfassen in der Regel ein (oder mehrere) Workshops mit einer detaillierten Auftragsklärung: Gemeinsam mit den Führungskräften bzw. einer Steuerungsgruppe definieren wir den Projektumfang, die Ziele und die Rahmenbedingungen und erstellen auf dieser Grundlage das optimale Projektdesign.
  2. Analyse: Je nach Betriebsgröße und Branche kommt das geeignetste Analyseinstrument zum Einsatz: Dieses vermittelt – natürlich unter Wahrung der Anonymität - einen detaillierten Überblick über die (vermeidbaren) Belastungen, aber auch die Ressourcen. Damit wird schnell klar, was im konkreten Arbeitsalltag stresst, aber auch was unterstützt und stärkt.
  3. Entwicklung der Maßnahmen: Ausgehend von den jeweiligen Arbeitstätigkeiten arbeiten wir gemeinsam mit der Belegschaft Maßnahmen für gesunde Arbeit aus. Diese zielen sowohl auf das individuelle Gesundheitsverhalten, als auch auf die Arbeitsbedingungen ab. Die Diskussion über diesen Maßnahmenplan endet mit der Entscheidung der Geschäftsleitung, welche Vorschläge sie beabsichtigt umzusetzen, und welche sie eventuell auch begründet ablehnt.
  4. Umsetzung: In den folgenden Monaten werden die Maßnahmen wie vorgesehen umgesetzt. Erfahrungsgemäß beinhalten diese Maßnahmen häufig Schulungen/Trainings (wie z.B. Rückenschule/Augentraining, Gesund Führen, Kommunikation und Konfliktbewältigung, usw.) die Verbesserung der Arbeitsumgebung (z.B. Büro, Lärm, usw.) und/oder organisatorische Verbesserungen (z.B. Abläufe und Prozesse, Zeitmanagement u.v.a.m.). Über diesen gemeinsamen Prozess verbessert sich damit meist auch sas Betriebsklima und die interne Kommunikation, daneben erhöhen die Handlungs- und Entscheidungsspielräume die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter.
  5. Evaluation und Integration: Je nach Auftrag und Ziel umfasst die Evaluation eine Prozess- und/oder Ergebnisevaluation, die auch bereits den zukünftigen Handlungsbedarf aufzeigen kann. Um das Thema Gesundheit nachhaltig im Unternehmen zu verankern und Zweigleisigkeiten zu vermeiden, ist überdies die Integration in die bestehenden Managementprozesse, z.B. ins Qualitätsmanagement sinnvoll. Auf Grundlage der Qualitätsrichtlinien des ENWHP stellt das vival.institute im Anschluss das Zertifikat vivere et valere aus.

Vorteile für Unternehmen und Organisationen

  • Erhalt der Arbeitsfähigkeit auch im Alter
  • Reduzierung der krankheitsbedingten Abwesenheiten und Kosten
  • Erhöhung der Produktivität durch gesunde, motivierte und innovative Mitarbeiter:innen
  • Entlastung der Führungskräfte durch Beteiligung und Selbstorganisation
  • Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber und der Mitarbeiterbindung
  • Verbesserung des Unternehmensimages durch Nachhaltigkeit

Vorteile für die Beschäftigten

  • Gesundes und wertschätzendes Arbeitsklima
  • Arbeitsaufgaben und -Organisation berücksichtigen persönliche Bedürfnisse und Fähigkeiten
  • Möglichkeiten persönlicher Entwicklung durch mehr Handlungsspielraum und Eigenverantwortung
  • Unterstützung von Vorgesetzten und Kolleg:innen

Der Gesamtprozess inklusive der Zertifizierung dauert in der Regel zwischen 6 und 24 Monate. Ziel ist es, dass die betriebliche Gesundheitsförderung als strategisch relevante Führungsaufgabe wahrgenommen wird und als kontinuierlicher Verbesserungsprozess mit Schwerpunkt Gesundheit in bestehende Managementsysteme und in die Unternehmenskultur integriert ist.
Für diese Programme sind Förderungen für Beratungstätigkeit im Ausmaß von derzeit 30% der Beratungskosten, sowie eine Reduzierung der Unfallversicherungsprämie INAIL um bis zu 30 Prozent möglich.